Unser steiniger Weg zum Eigenheim - Teil 1

Ruhe, mehr Platz, vielleicht ein größeres Arbeitszimmer und eine kleine Werkstatt - einfach mehr Möglichkeiten sich zu entfalten, keine hohen Mietpreise mehr und nicht mehr für einen PKW Stellplatz zahlen müssen. Diese und viele weitere Überlegungen bewegten uns dazu, die Augen nach einem Eigenheim offen zu halten. Das war im Jahr 2014.

 

Wir, das sind:

Sanny – Baujahr 1986, geboren und aufgewachsen auf der Insel Rügen

Normi – Baujahr 1983, geboren in Aschersleben, aufgewachsen in Berlin

Olli & Blacky – geboren 2009, zwei Kater, Brüder und von der Katzenhilfe Bremen

Holzwand mit Polaroid Fotos einer Familie bestehend aus einer Frau, einem Mann und zwei Katzen

120 qm in einer Neubausiedlung? Nicht mit uns! Ein gebrauchtes Haus, etwas mit Charme und Stil sollte es werden. Etwas, mit großem Garten, gerne auch mit Scheune oder ähnlichem. Wir wollten einfach viel mehr Platz! Unsere Suche beschränkte sich also auf große Häuser auf dem Land, Bauernhäuser, Resthöfe und ähnliche Objekte. Nur war der Markt, wenn es bezahlbar sein soll,  in diesem Segment sehr überschaubar wie wir schnell festellen mussten.

 

Während wir die ersten Besichtigungen noch als unfassbar spannend und aufregend empfanden und vor lauter Wunschdenken und geflasht sein oftmals gar nicht alles wahrnehmen konnten, bekamen wir nach und nach ein besseres Gefühl für Preise, wurden akribischer bei den Haus- und Hofrundgängen und wurden hier und da auch unsicherer.

 

Können wir das? Wollen wir das? Ergebnis: ja verdammt, wir wollen das!

 

Und dann gab es da dieses eine Objekt welches uns nicht aus dem Kopf ging – aber es war verdammt riesig und hatte wahnsinnig viele Baustellen. Wir grübelten. Und so wie wir sind – eben Menschen die verdammt viel über alles nachdenken – kamen Ängste hoch. Wir setzen unsere Suche fort. Nachdem es uns aber einfach nicht aus dem Kopf ging wollten wir es uns ein zweites Mal ansehen, diesmal mit elterlicher Unterstützung. Wenige Tage vor dem erneuten Termin bekamen wir jedoch schlechte Nachrichten: das Objekt war verkauft. Mist!

 

Noch heute spukt dieser Resthof manchmal in unseren Köpfen herum. Aber es war damals eine der ersten Besichtigungen und wir hatten einfach noch zu wenig Erfahrung um die Kosten einer Sanierung / Renovierung auch nur halbwegs realistisch abschätzen zu können. Es war, zum damaligen Zeitpunkt gesehen, die richtige Entscheidung nicht übereifrig zuzuschlagen.

 

Es folgten unzählige weitere Besichtigungen und die meisten Objekte waren einfach nicht das was wir suchten. Es fehlte entweder das gewisse Etwas, der Zustand war dermaßen unterirdisch, dass es mit unseren finanziellen Möglichkeiten nicht zu stemmen gewesen wäre oder das Bauchgefühl sträubte sich bereits beim Betreten des Hauses.

 

Aber wir gaben nicht auf – wir glaubten an unseren Traum vom eigenen Haus!

 

Fortsetzung folgt…

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