Unser steiniger Weg zum Eigenheim - Teil 3

Es kehrte Ruhe ein. Die Firma für die ich tätig war erholte sich und unsere Immobiliensuche, die die ganze Zeit parallel weiter lief, nahm wieder mehr Fahrt auf. Und irgendwann - ein interessantes Objekt! Wir wollten es einfach endlich wahr machen unseren Traum vom Eigenheim. Erste Besichtigung. Dann eine Zweite – zusammen mit einem Sachverständigen. Das Ergebnis war jedoch ernüchternd. Waren wir zu vorschnell gewesen weil wir die schier endlose Immobiliensuche so dermaßen satt hatten? Vielleicht.

Wir entschieden uns gegen das Haus, hatten aber dennoch etwas für uns mitgenommen: viel Erfahrung. Wir hatten dem Sachverständigen sehr genau auf die Finger geschaut. Worauf hatte er geachtet, was getestet. Wir haben alles aufgezogen.

 

Unsere Suche ging also weiter. Besichtigungen von Immobilien von denen es keine Fotos in den Anzeigen gab, wurde kategorisch aussortiert. Unsere Erfahrung hatte uns gelehrt: keine Bilder – Schrottimmobilie. Es gab schlichtweg nichts Schönes was man hätte zeigen können. Und hatte ich zu Beginn immer schon Ideen im Kopf was man aus einem Objekt machen könnte, die wildesten Fantasien zusammen gesponnen, versuchte ich irgendwann mir in Vorfeld keinerlei Gedanken zu machen. Das fiel mir schwer. Aber machte ich mir welche, war die Enttäuschung umso größer.

 

Und dann, völlig unerwartet, ein Haus welches uns beiden gefiel. Es war bereits kurz vor Weihnachten und das Grundstück wirkte bei schlechtem Wetter wenig einladend. Aber wir erkannten ein gewisses Potenzial und natürlich auch die viele viele Arbeit die zu leisten sein würde. Die Raumaufteilung war grandios, die Größe vom Grundstück passte und eine Scheune gab es ebenfalls. Nur die Lage war so solala, aber wir wussten dass wir Kompromisse würden eingehen müssen. Alle Wunschkriterien zu erfüllen war schlichtweg nicht möglich. Wir besichtigen des Objekt ein zweites Mal, ein drittes Mal, machten Fotos und zeigten meinen Eltern an Weihnachten die Bilder unserer Wunschimmobilie. Auch sie fanden es ansprechend und bestärkten uns. Wir würden dem Makler also nach den Feiertagen Bescheid geben – wir wollen es kaufen!!

 

Fortsetzung folgt…

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