Unser steiniger Weg zum Eigenheim - Teil 4

Wir hatten also tatsächlich endlich ein Haus gefunden und mir schwirrten schon etliche Ideen durch den Kopf die mich euphorisch und schwindelig zugleich machten - doch mein Freund Normi hatte da dieses Bauchgefühl…


Es war Januar geworden, erst wenige Tage des neuen Jahres waren vergangen und dann geschah es. Normis Bauchgefühl sollte rechtbehalten...

Die Firma für die er arbeitete meldete erneut Insolvenz an und unser Traum vom Eigenheim platze eine weiteres Mal.

Buchstabe "F"
Buchstabe "U"
Buchstabe "C"
Buchstabe "K"

Ein Schlag ins Gesicht. Oder eher ein paar mehr. Noch einige in die Magengrube und weitere in die Kniekehlen. Wir waren am Boden zerstört, unendlich enttäuscht und traurig. Unser Wunsch nach einem eigenen Haus war erneut gescheitert. Dieses Haus würde also nicht unseres werden, denn eine Finanzierung würden wir jetzt nicht mehr bekommen. Stattdessen machten sich zudem zum wiederholten Male Existenzängste breit. Würde die Firma es erneut schaffen fort zu bestehen? Würden Sie Normi dann behalten? Oder gibt es wieder eine Transfergesellschaft? Würde er zügig einen neuen Job finden?

 

Die darauffolgenden Monate waren emotional, anstrengend, aufreibend und nervenzehrend.


Das Ergebnis: die Firma gibt es noch heute – jedoch ohne Normi. Wieder wurde Personal entlassen, aber Normi hätte bleiben können. Er entschied sich jedoch freiwillig zu gehen und landete somit in der Transfergesellschaft. Er fand einen neuen Job und nun sollte es bergauf gehen.

 

Durchaus frustriert darüber das etliche Menschen in unserem Umfeld Häuser kauften, teilweise nach nur wenigen Hausbesichtigungen, ging unsere Suche indes weiter und weiter und weiter.

 

Mehr als ein Jahr beim neuen Arbeitgeber sollte vergehen bevor unser Ziel endlich erneut in greifbare Nähe rücken sollte.

 

Fortsetzung folgt…

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