Hausübergabe - Achterbahn der Gefühle - Teil3

Wir waren enttäuscht. Unendlich enttäuscht, traurig und wütend zugleich, denn es würde keine Hausübergabe geben. Zumindestens nicht heute.

 

Dann erreichte uns ein Anruf.

 

Die Verkäuferin war noch einmal bei ihrer Bank gewesen, ein Zahlungseingang war aber noch immer nicht da. Aber sie zeigte dort die Zahlungsbestätigung unserer Bank und ihr wurde bestätigt dass das schon so in Ordnung sei und sie die Hausübergabe ruhig durchführen sollte.

 

Echt jetzt? Wir konnten es kaum glauben! Und nun waren wir natürlich null vorbereitet. Schließlich sah unser ursprünglicher Zeitplan vor, direkt nach der Übergabe zu starten.

 

Ich flitzte los um uns ein paar Snacks für den Abend zu besorgen - eine grandiose Idee an Silvester! Während ich mich also um unser leibliches Wohl kümmerte und mich dafür durch ein rappelvolles Einkaufszentrum quälte, bestückte Normi unseren PKW mit dem wichtigsten Werkzeug und zack waren wir auch schon unterwegs.

 

Auf zur Übergabe!

 

Zu meiner Überraschung fanden wir tatsächlich alles so wie vereinbart vor und die Übergabe ging schnell über die Bühne. Lediglich ein Satz Schlüssel verblieb zunächst bei der Verkäuferin bis das Geld tatsächlich auf ihrem Konto verbucht wäre. Das war es dann auch wenige Tage später.

 

Ein neues Kapitel beginnt: Abenteuer Eigenheim – wir kommen!

Zwei Sektgläser stehen auf einem Tisch neben einer Datumsanzeige die das Datum 31.12. anzeigt

Warum ich über die reibungslose Übergabe erstaunt war?

Nun, das Haus inkl. Dachboden und Keller sowie das gesamte Grundstück waren einfach verdammt vollgestellt gewesen. Nein, es war kein Messi-Haushalt. Einfach nur vollgemöhlt mit persönlichem Kram, Baumaterialien, Werkzeug und Gerümpel. Es war einfach so unfassbar viel, das ich arge Zweifel hatte das ein Leerräumen bis zum knappen Übergabetermin wirklich schaffbar wäre. Diese Angst hatte mir lange Bauchschmerzen bereitet, denn eine Verzögerung konnten wir uns nicht erlauben. Unsere Bremer Wohnung war zum 28.02. 2019 gekündigt und ich zum Zeitpunkt der Hausübergabe bereits im 6. Monat schwanger. Und schließlich gab es einiges zu tun bevor wir einziehen konnten.


Zum Schutze der Privatsphäre der Vorbesitzer kann ich keine Aufnahmen von diesem "Zustand" mit euch teilen. Aber ich kann sagen: dieses Haus, dieses verdammt riesige Haus war verdammt nochmal arg vollgestellt. Somit hielt ein leeres Haus auch plötzlich einige Überraschungen bereit - aber dazu später mehr.

Fortsetzung folgt...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0