Klotzen, nicht kleckern!

Mehr als 4 Jahre und etliche Rückschläge hatte es gebraucht, aber nun hatten wir es also wirklich geschafft - wir konnten ein Haus unser Eigen nennen! Eine ehemalige Dorfschule von 1912 sollte unser neues Zuhause werden.

Ungeduldig wie wir waren, wollten wir direkt nach der Hausübergabe an Silvester 2018 mit den ersten (Abriss-)Arbeiten beginnen. Pläne hatten wir ja schließlich genug für unsere ehemalige Dorfschule Wohlendorf.

Prost auf die geglückte Übergabe, Ärmel hochkrempeln und los!

Unsere geplanten Arbeiten für den Silvester Abend:

To Do's: Arbeitsleuchten anbringen, Vorher-Fotos machen, alte Küche abbauen

Während ich durchs Haus ging und Fotos machte um den Vorher-Zustand festzuhalten, feuerte Normi als erstes den Ofen an. Das Haus war in den letzten Wochen kaum noch beheizt worden und dementsprechend war es sau kalt und roch etwas muffig.

Was war mit der Heizungsanlage? Zum einen war die alte Ölheizung bereits mehr als 30 Jahre alt und musste dringend ersetzt werden. Einige Räume verfügten zudem schlichtweg über keinen Heizkörper und zum anderen war kaum noch Heizöl im Tank.

Nachdem der Ofen knisterte und sich langsam zumindest einen Funken Behaglichkeit verbreitete, begann Normi damit überall Lampenfassungen anzubringen, wenn nicht schon welche vorhanden waren.

prasselndes Kaminfeuer

Meine Vorher Fotos sind zugegebener Maßen nicht die Besten. Ich Dussel hatte die Kamera schlichtweg falsch eingestellt. Auch gibt es von Draußen, sprich Garage und Garten leider keine Fotos vom Ursprungszustand. An Silvester war es nach der Übergabe bereits dunkel und die Tage darauf war ich selbst nicht vor Ort um dies nachzuholen.

Wir starteten also mit vollem Tatendrang, und ich mit Babybauch, mit dem Abbau der alten Einbauküche und zwischendurch begrüßten wir noch das neue Jahr. Unser Jahr!

zwei anstoßende Sektgläser mit Feuerwerk im Hintergrund

Auf ein neues Jahr und viele neue, spannende Abenteuer! Ob wir auch nur halbwegs wussten worauf wir uns da eingelassen hatten? Ja, ein bisschen. Wir sind absolute Realisten und hatten erst gar keine Luftschlösser gebaut. Und das es Überraschungen und Unerwartetes geben würde, hatten wir fest mit einkalkuliert.

Und zweifelt man nicht doch ein wenig wenn Probleme auftreten? Ja, auch das. Aber so ein Projekt war unser Traum!

Und in dem Zusammenhang bin ich mal über einen tollen Spruch gestolpert:
Wenn deine Träume dich nicht ängstigen - sind sie zu klein.

Fortsetzung folgt...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0