Auf ins Abenteuer

Das neue Jahr brach an und unser Abenteuer Eigenheim sollte jetzt so richtig Fahrt aufnehmen. Während mein Mann Normi das neue Jahr direkt mit „Urlaub“ begann und gemeinsam mit meinem Papa Wölfi in unserer ehemaligen Dorfschule schuftete, fiel es mir tatsächlich schwer meinen „Zustand“ zu akzeptieren und mich mit meiner zunehmenden Unselbstständigkeit, bedingt durch die voranschreitende Schwangerschaft, zu arrangieren. Zu allem Überfluss musste ich wieder zur Arbeit und verpasste den Start der Umbauarbeiten.

Zugegeben auf einen Punkt war ich nicht neidisch: denn die ersten zwei Wochen waren wirklich abendteuerlich ohne richtige Küche und ohne gut geheiztes Haus... definitiv nichts für eine Schwangere im sechsten Monat.

Aufgrund der weiten Fahrt von Bremen zu unserem neuen Haus kam tägliches Pendeln nicht in Frage. Also war ich nur alle paar Tage vor Ort um Fotos zu machen, leider! Hier aber ein kleiner Einblick wie zunächst "gehaust" wurde:

Die provisorische Schlafstätte:

großer leerer Raum mit einem Feldbett

Die provisorische Küche:

Provisorische Küche mit einigen Lebensmitteln und Gaskocher

Zu Beginn blieben die Männer also alleine im Haus und hausten und arbeiteten dort. Und ja, sie hausten wirklich! Es gab ja keine Küche mehr, nur ein Provisorium mit kleinem Camping-Kühlschrank, und einem Tisch der aus einer alten Tür bestand die auf zwei Böcken gelagert war.  Die alte Ölheizung lief auf Sparflamme, denn der Öltank war fast leer die neue Heizung war noch nicht installiert. Es war also verdammt kalt und etwas muffig. Und das Bad erst.... aber dazu später mehr. Das üppige Mittagessen bestand meist Brot und Bockwurst sowie ab und an einem Schnitzel vom ortlichen Imbiss und dann wieder Bockwurst mit Brot. Und natürlich literweise Kaffee. Also hatte ich es, mit dicker werdendem Babybauch, in unserer Bremer Altbauwohnung recht gemütlich während die Arbeiten in unserer ehemaligen Dorfschule so richtig in Fahrt kamen.

Das Erkerzimmer unserer ehemaligen Dorfschule wurde zunächst zum Werkzeuglager umfunktioniert.

An Tag 1 sah es zunächt noch recht ordentlich aus...

,,, kurze Zeit später...


Einer der wenigen Schnappschüsse aus den ersten Tagen:

Mann in einem weißem Schutzanzug und Staubmaske

Auch wenn ich es vergleichsweise bequem hatte, bei wichtigen Entscheidungen nicht vor Ort zu sein, nichts mitzubekommen und vor allem nicht selbst tatkräftig mit anzupacken, fiel mir äußert schwer. Aber mein Mann Normi und mein Papa Wölfi gaben ordentlich Gas damit unser Umzug zeitnah stattfinden konnte.

Fortsetzung folgt...

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