Was hilft bei einem Schreibaby?

Als unsere Emily gerade einmal drei Wochen alt war, stellte man bei ihre eine Hüftdysplasie fest. Fortan musste sie 23 Stunden am Tag eine Hüftbeugeschiene tragen die nur zum Wickeln und Baden abgenommen werden durfte. Unsere Tochter war zu vor sehr ruhig, schlief viel. Doch nachdem sie die Schiene bekam wurde alles anders.

Sie schrie. Sie schrie wahnsinnig viel. Sie schrie fast immer wenn sie wach war, was bedingt durch Schwierigkeiten in den Schlaf zu finden sehr oft war. Es war schwer auszuhalten und brachte uns ein ums andere Mal an unsere Grenzen...

Und was hilft nun?

Durchhalten, es aushalten und nicht an deinen Fähigkeiten als Elternteil zweifeln und dir selbst die Schuld geben (oder geben lassen).

Alle Ratschläge die uns gegeben wurden, das Kind nicht zu überreizen, regelmäßig wiederkehrende Abläufe und Rituale zu schaffen, all das brachte bei uns rein gar nichts.

Emily schrie und schrie und auch nachdem sie ihre Hüftbeugeschiene nach mehreren Wochen los wurde änderte sich zu nächst wenig. Bis das Schreien irgendwann in Quengeln über ging und auch das langsam weniger wurde. Nun im Alter von 6 Monaten scheint alles wieder vollkommen normal zu sein. Und woran lag es nun? Wir wissen es nicht.


Uns half der Austausch mit anderen Betroffenen diese harte Zeit durchzustehen. Die Tatsache das auch andere Paare mit den selben Schwierigkeiten zu kämpfen haben und die Bestätigung
zu bekommen das es nicht an uns als Eltern lag, gab uns Kraft durchzuhalten.

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